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Outsourcing als ChanceNicht immer ist es für Unternehmen ratsam, sämtliche Arbeiten im Geschäftsalltag allein bewältigen zu wollen. Oftmals werden Fachleute, mitunter sogar die Geschäftsführer selbst, durch Verwaltungsaufgaben von dem eigentlichen Kerngeschäft der Unternehmung abgehalten. Ein solches Vorgehen bindet jedoch wertvolle Potenziale und stellt somit einen echten Kapitalverlust dar. Aus diesem Grund können sich heutzutage besonders die Unternehmen erfolgreich am Markt positionieren, die gelernt haben, nicht alles „selber zu machen".
Hier stellt ein strategisch geplantes Outsourcing einen geeigneten Lösungsweg dar. Durch die Übernahme von Dienstleistungen externer Partner kann eine Fokussierung auf die Kernaufgaben erfolgen, während die Randaufgaben Spezialisten anvertraut werden. Auf diese Weise lassen sich Kostenvorteile realisieren und somit echte Wettbewerbsvorteile erzielen, die die eigene Marktposition stärken und nicht selten sogar verbessern. Ein solches Vorgehen bietet sich u. a. besonders im Rahmen des Forderungsmanagements an. Als externen Dienstleister in diesem Bereich kommen neben Anwaltskanzleien vor allem Inkassounternehmen in Frage, welche sich auf Grund ihren Spezialisierung häufig als die kostengünstigste und effizienteste Variante herausstellen.
Heutzutage sind rund 700 Inkassounternehmen in Deutschland tätig, von denen sich 516 Unternehmen, mit einem Marktanteil von über 90 Prozent, im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e. V. (BDIU) organisiert haben. Diese Unternehmen realisieren die Forderungen ihrer Auftraggeber und führen sie so dem Wirtschaftskreislauf wieder zu. Aktuell bewegt sich dieser Kapitalrückfluss in einer Größenordnung von ca. 4 Milliarden Euro pro Jahr, was die Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges eindrucksvoll verdeutlicht. Im vorgerichtlichen Inkasso können diese Unternehmen je nach Forderungsart durchschnittlich in mehr als 50 Prozent aller Fälle Zahlungseingänge verzeichnen. Inkassounternehmen verstehen sich als Partner der Wirtschaft, die deren Forderungen außergerichtlich markt- und situationsgerecht durchsetzen. Dabei obliegt ihnen zunehmend auch die Aufgabe der außergerichtlichen Beratung des Gläubigers, wodurch ein weiterhin positiver Geschäftskontakt mit dem jeweiligen Schuldner sichergestellt werden soll. Im Vergleich zur betriebseigenen Mahnabteilung können Inkassounternehmen in der Regel auf eine weitaus höhere Erfolgsquote bei vergleichsweise niedrigen Kosten verweisen und sie entlasten ihre Auftraggeber durch ihre Arbeit wirkungsvoll in einem Bereich, der deren unternehmerische Tätigkeit ansonsten nur behindern und einschränken würde.
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