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SEPA-Überweisung

In Europa werden Bankgeschäfte mit dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA (Single Euro Payments Area) einfacher.

Es sollen schrittweise Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen in Europa standardisiert werden. SEPA umfasst Deutschland die übrigen 26 Mitgliedsländer der EU sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.

In Deutschland sind seit Ende Januar 2008 zahlreiche Kreditinstitute in der Lage, Überweisungen nach dem neuen Standard zu verarbeiten. Passiv erreichbar sind die Banken und Sparkassen bereits seit Jahresbeginn.

Die wichtigsten Änderungen:

Statt nationaler Kontonummer und Bankleitzahl sind eine internationale Kontonummer (IBAN) und eine internationale Bankleitzahl (BIC) zur eindeutigen Identifikation des Zahlungsempfängers nötig.

Der Zahlungspflichtige muss ebenfalls seine IBAN angeben (wird von vielen Banken auf dem jeweiligen Kontoauszug mit angegeben).

Die SEPA-Überweisung kann nur für Euro-Zahlungen genutzt werden.

Europaweite Gutschrift soll innerhalb von drei Bankarbeitstagen (ab 2012 ein Bankarbeitstag) möglich sein, wobei die Überweisung in voller Original-Betragshöhe ausgeführt werden soll. Jeder zahlt die Gebühren seines Kreditinstituts.

Es soll kein Betragslimit geben, die AWV-Meldegrenze bleibt bestehen.

Beim Internet-Banking ändert sich grundsätzlich nichts. Hier gibt in der Regel die Möglichkeit, die SEPA-Überweisung seit Jahresbeginn zu nutzen.

 

In den kommenden Jahren soll ein einheitliches, europaweit funktionierendes Lastschriftverfahren eingesetzt werden. Bislang können Beträge grenzüberschreitend nur mit gewissem Aufwand eingezogen werden.

 

Noch nicht abgeschlossen ist die Standardisierung der Karten. Erste sichtbare Schritte in diese Richtung sind die Zusammenschlüsse von Kartensystemen.

 

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