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Aktives und kundenorientiertes Forderungsmanagement verhindert oder vermindert „echten Schaden“!Offene Forderungen sind der Posten in der Unternehmensbilanz, der mit Ausfallrisiken, Kapitalbindungs- und Forderungsausfallkosten behaftet ist.
Ziele der Maßnahmen im Forderungsmanagement sind u. a. Schwachstellen offen zu legen, Forderungsverluste zu minimieren, überfällige Forderungen zeit- und kostensparend einzuziehen und somit die eigene Unternehmensliquidität positiv zu beeinflussen und nachhaltig zu sichern. Zu den wesentlichen Maßnahmen gehören 1. Schaffung von Transparenz in der Geschäftsbeziehung 2. Risikobegrenzung durch Vertragsgestaltung 3. Optimierung des Rechnungswesens 4. Mahnwesen und Inkasso
Transparenz in der Geschäftsbeziehung Prüfen Sie vor Vertragsabschluss „wer“ Ihr Vertragspartner ist. Klären Sie Rechtsform, gesetzliche Vertreter, Inhaber, Geschäftssitz. Das gilt auch im Privatgeschäft. Die Bonitätsprüfung schließt sich an. Bei bestehenden Geschäftsverbindungen ermöglicht frühzeitiges Erkennen von Bonitätsänderungen die gezielte Steuerung und Minderung der Risiken.
Risikobegrenzung durch Vertragsgestaltung Zahlungsvereinbarungen (z. B. Vorkasse, Anzahlungen oder Abschlagszahlungen, Abbuchungsverfahren, Zahlungsanreize wie Skonto oder Rabatt, besondere Instrumente und Vereinbarungen im Auslandsgeschäft!), Fälligkeitsdatum, Sicherheitenbestellung (z. B. Abtretungen, Sicherungsübereignungen, Bürgschaft, Mitverpflichtung von Ehegatten/Eltern).
Optimierung des Rechnungswesens Fakturieren Sie Lieferungen und Leistungen sofort. Die korrekte Rechungsstellung (gesetzliche Anforderungen) ist u. U. Voraussetzung für die Durchsetzbarkeit Ihrer Forderung. Kontrollieren Sie zeitnah und regelmäßig die Zahlungseingänge und mahnen Sie überfällige Forderungen unverzüglich mit Fristsetzung an (bei „Verbrauchern“ ist das auch Voraussetzung für den Zahlungsverzug). Spätestens nach einer zweiten erfolglosen Mahnung prüfen Sie Ihre vertraglichen Möglichkeiten (z. B. Sicherheitenverwertung, Eigentumsvorbehalt) und die Forderungseinzugsmöglichkeiten. Je nach Unternehmensart und –größe und Kundenstruktur sind die Instrumente unterschiedlich und reichen von der Offenen-Posten-Liste bis zum Risikofrühwarnsystem, Absicherung durch Kreditversicherung, Factoring u. a.. Hilfe und Beratung oder Beratungsvermittlung geben je nach Maßnahme Steuerberater, Banken, Rechtsanwälte, Inkassounternehmen, Kammern und Berufsverbände usw.
Mahnwesen und Inkasso Jeder Forderungsausfall mindert direkt oder indirekt Ihren Gewinn. Richten Sie Strukturen für den erfolgreichen Einzug von Forderungen und eine effektive Zwangsvollstreckung in Ihrem Unternehmen ein oder nutzen Sie alternativ externes Forderungsmanagement und Inkasso. Hier bieten zum Beispiel gute Inkassounternehmen individuell auf Ihr Unternehmen angepasste Lösungen in allen Bereichen des Forderungsmanagements. Hochqualifiziertes Personal und leistungsfähige technischer Ausstattung erhöhen die Beitreibungschancen unter Zeit- und Kostengesichtspunkten. Sie profitieren durch gesteigerten Geldeingang und erheblich reduzierten Kosten.
Wir beraten Sie gerne. Sprechen Sie uns an oder mailen Sie uns: info@inkasso-varel.de
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